Rundumschlag gegen Schluckauf - Die 5 besten Tipps aus der Redaktion (Service-Kolumne)

Sandra Elgaß fragte die Redaktion nach Geheimtipps

Wer – hicks – kennt dieses Problem eigentlich nicht? Übler Schluckauf. Und meist in den – hicks – unmöglichsten Situationen. Wie gerade, wo ich diese Kolumne – hicks – schreibe. Deshalb frage ich jetzt die Kollegen nach ihren bombensicheren Geheimtipps gegen dieses nervende – hicks – Hicksen.

(Zehn Minuten später). Und hier das Ergebnis meines Rundumschlags gegen Schluckauf.

1. „Erschrecken“: Viele Kollegen nannten mir diese Möglichkeit, um den Schluckauf loszuwerden. Und erprobten sie auch spontan an mir. Geholfen hat es nicht, aber wahrscheinlich trage ich von den Versuchen einige graue Haare davon.
2. „Luft anhalten“: Fast noch häufiger nannten die Kollegen dieses altbewährte Mittel. Eine Kollegin riet mir zudem, während des Luftanhaltens dreimal zu schlucken.

3.„Trinken“: Hier gab es einige interessante Varianten. Erstens: sieben Schlucke trinken. Warum gerade sieben, das konnte mir die junge Dame, von der der Vorschlag stammt, nicht sagen. Eine andere Kollegin: auf ein Bein stellen und trinken. Auch schön: Nase zuhalten und trinken. Der schönste Tipp: sich von jemandem die Ohren zuhalten lassen und trinken. Die betreffende Kollegin versicherte mir, das habe sie mehrfach erfolgreich ausprobiert.

4. Der Tipp unserer Sekretärin fällt aus dem Rahmen: eine Minute kopfstehen.

5. Meine ganz eigene Theorie: Ablenkung hilft auch. Vor lauter Rumfragen ist der glottale Quälgeist jetzt verschwunden.

Rhein-Zeitung vom Freitag, 13. Juli 2012, Seite 12